Ennepetals Nullnummer lässt hoffen

Ennepetals Nullnummer lässt hoffen

30/10/2016

In der Fußball-Oberliga wartet der TuS Ennepetal zwar weiterhin seit Wochen – je nach Stand der „behördlichen Dinge“ seit acht oder seit sechs Wochen – auf den ersten Sieg, doch die Nullnummer gegen die Zweitvertretung von Arminia Bielefeld lässt auf Besserung in absehbarer Zeit hoffen.

Ennepetal stand hinten stabil. Keeper Marvin Weusthof hatte kaum Arbeit. Und wenn, war er auf den Posten, verhinderte Großchancen von Kraft (39.), Dittrich (61.) und Kasumovic (71.). Die defensive Reihe mit Florian Gerding und Lukas Winczura außen sowie Maik Bollmann und Stefan Siepmann innen leistete ganze Arbeit – insbesondere nach der Pause, als Bielefeld den Druck erhöhte. Unterstützung gab es aus dem Mittelfeld von Kai Strohmann und Christian Hausmann sowie Robin Gallus. „Darauf lässt sich aufbauen“, so TuS-Trainer Imre Renji.


Taktisch diszipliniertes Spiel

Insgesamt war es ein taktisch sehr disziplinierte Spiel beider Seite, keiner ließ dem anderen Räume zu. Strafraumszenen waren Mangelware. In den ersten 45 Minuten hatte Ennepetal allerdings durchaus Chancen, in Führung zu gehen: Abdulah El Youbari mit einem Flachschuss aus etwa 15 Metern (29.) und Chaoui per Kopf (35.) scheiterten an den prima aufgelegten DSC-Keeper Nino vom Hofe. Dazu ging ein strammer Schuss von Chaoui nur knapp am Gäste-Gehäuse vorbei (44.).

Überraschend war, dass Anas Chaoui und Ibrahim Lahchaychi in die Start-Formation kamen. Nils Nettersheim und Tim Dosedal mussten zunächst zuschauen. Eine Maßnahme, die sich aus den jüngsten Spielen und der letzten Trainingswoche ergeben hat. Renji: „Chaoui und Lahchaychi haben sich durchs Training empfohlen.“

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