TuS-U19 gewappnet für Landesliga

TuS-U19 gewappnet für Landesliga

28/07/2015

Sie sind zurück! Die Ennepetaler U19 darf nach einer grandiosen Saison und der Meisterschaft in der Bezirksliga wieder in der Landesliga angreifen. Damit der Aufenthalt in der dritthöchstens Spielklasse von Dauer ist wurde die Mannschaft - die zu 80 Prozent noch aus der letztjährigen Meistertruppe besteht - noch einmal punktuell verstärkt. 

 

Mit einem großen Kader möchte Dirk Werning in die Saison gehen, um auf der einen Seite auf Verletzungen reagieren zu können. Zusätzlich nennt Werning auch noch einen anderen Grund: "Ich möchte gerade die Spieler, die aus unserer B1 hoch gekommen sind nicht leichtfertig aus dem Kader streichen. Sie sind unsere Zukunft, sollen mittrainieren und werden Notfalls Spielpraxis in der U18 bekommen." 25 Mann stehen für die U19 stehen derzeit auf dem Papier. Dabei können pro Partie nur 15 Spieler eingesetzt werden. "Das heizt den Konkurrenzkampf an, wenngleich es für mich schwer sein wird alle Spieler bei Laune zu halten", sieht Werning Vor- und Nachteile des großen Kaders. Dieser besteht in der kommenden Saison nicht ausschließlich aus Eigengewächsen.

 

Neuzugänge dürfen nicht mit Stammplatz rechnen

 

Fünf Neuzugänge und ein Rückkehrer stoßen zur TuS-A-Jugend für die Spielzeit 2015/2016. Der Rückkehrer ist niemand geringerer als Lucca Weber. Der ehemalige B-Jugend Torwart freut sich nach einem Jahr in den USA darauf wieder die Pfosten am Bremenplatz zu hüten. Dazu kommen Leo Mai (SC Lüdenscheid), Fynn Gensicke (TSV Ronsdorf), Mohammed Said (SpVg Hagen 1911), Justin Amstutz (SG Vorhalle 09) sowie Sezer Yagmur (VfL Schwerte). "Alle Neuzugänge bringen etwas mit, dass wir noch nicht in unserer Mannschaft hatten. Das hat ihnen einen Platz im Kader verschafft, aber keine Garantie auf einen Stammplatz", erzählt Werning.

 

Platz im Mittelfeld anvisiertes Saisonziel

 

Seine Stammformation will der erfahrene Trainer in den kommenden Wochen noch finden. Dafür möchte er seine Spieler noch in vielen Trainingseinheiten und dem geplanten Trainingslager in Niedersachsen ordentlich ins Schwitzen bringen. Zudem sind noch einige Testspiele geplant in denen sich die Kicker beweisen können. Für den schweren Wettkampf in der Landesliga sollte die Mannschaft dann bestens gewappnet sein. "Wir reden keinesfalls davon oben mitzuspielen, aber wir sollten sicherlich die Qualität für einen sicheren Mittelfeldplatz haben", wagt Werning eine erste Prognose.